Heide Klum – Segen oder Fluch
Bei Model, Moderatorin und Schauspielerin Heide Klum scheiden sich die Geister. Vor Jahren wurde sie vom Großteil der Deutschen und auch von vielen Amerikaner gefeiert, mittlerweile hört man doch auch immer mal wieder kritische Kommentare, und das nicht nur von Herr Lagerfeld, über sie.
Die Frage ist jedoch woher diese Entwicklung kommt. Sie war vor wenigen Jahren definitiv ein sehr gefragtes Model, auch wenn sie angeblich in Paris niemand kennt, und wäre das wahrscheinlich noch heute, wenn sie nicht die größte Teil ihrer Zeit schwanger wäre. Sie war damals so sehr gefragt, dass Ihre wenigen Gastauftritte in der amerikanischen Sitcom “Chaos City” mit Michael J Fox einen deutlichen Quotenanstieg der Serie brachten.
Zu Beginn wirkte Ihre Art sehr frisch und natürlich, ihre Figur empfanden viele als eine angenehme Mischung aus der typisch dünnen Model Figur mit doch fast etwas für Models untypischen weiblichen Rundungen.
Man kann Heidi Klum sicher nicht vorwerfen, dass sie an ihrer Optik viel verloren hat. Im Gegensatz zu vielen anderen Models wirkt sie noch immer sehr unverbraucht und frisch, auch figurlich ist ihr nicht viel vorzuwerfen.
Ihre Art scheint jedoch langsam zu kippen. Durch ihre sehr große mediale Präsenz wirkt ihre immer sehr fröhliche Art langsam nicht mehr natürlich sondern eher aufgesetzt. Vielleicht ist es auch die Kombination aus Ihrer Art, der Häufigkeit in der man sie sieht und die Dinge die sie mittlerweile macht.
In Werbespots sieht man sie meist essend, oft dabei noch irgend etwas von der berühmtesten amerikanischen Fast Food Kette. Dabei immer strahlend und natürlich kein Gramm Fett am Körper. Und dazu betreut sie noch in ihrer eigenen Show eine Vielzahl an abgemagerten Teenies denen sie die Komplexität des harten Model Business erklärt. Wobei man hierbei mittlerweile das Gefühl bekommt, dass die Hälfte der Sendung darin besteht die jungen Dinger zu verunsichern ob sie nun in die nächste Runde kommen oder nicht.
Dies sollnun kein Rundumschlag gegen Heidi Klum sein, doch manchmal ist ein bißchen weniger nicht verkehrt. Und auch wenn fast alle ihre Projekte großen Erfolg vorweisen können muss man doch immer hinterfragen ob sie auch wirklich sinnvoll sind!
In diesem Sinne
Markus
