Schon um 1920 entstand der Begriff “Blue Jeans”, der damals jedoch noch mehr mit rebellierenden Jugendlichen in Verbindung gebracht wurde, als mit einem wirklichen Modeartikel. Dies änderte sich auch erst in den 50ern, als Filmstars wie Marlon Brando und James Dean das Tragen von Jeans zum allgemeinen Trend machten und dadurch die Jeans in einem anderen Licht erschien.
Seit dieser Wende ist mit der Jeans viel passiert. Es gibt wohl wenige Produkte die man schon in so vielen Varianten und Farben gesehen hat wie die Jeans. Man gewinnt fast den Eindruck, dass nachdem an Formen, von super eng bis super weit, und an Farben, von schwarz über bunt bis weiß, alles ausgeschöpft war, die Designer zwanghaft nach neuen Möglichkeiten gesucht haben weitere Modelle zu entwickeln. Teilweise wurde begonnen die Jeans mit Glitzer oder Stickern zu verzieren, was glücklicher Weise nur sehr begrenzten Erfolg als Folge hatte, ein weiterer, deutlich erfolgreicherer Trend, wurde jedoch Jeans in verschieden starken washed Looks zu kreieren.
Leider muss ich zugeben, dass gerade bei den Jeans Formen manche Modelle nicht so wirklich meinen Geschmack getroffen haben. Gerade die extremen Modelle, wie sehr enge Röhrenjeans oder super weite Jeans, bei denen man den Eindruck bekommt man hätte aus dem Stoff auch Problemlos noch eine weitere Hose machen können, empfinde ich nicht gerade als modischen Hit. Leider muss ich auch zugeben, dass es Modelle gibt, deren Wirkung auf mich sehr von den Personen abhängig sind, die sie gerade tragen. Eine extrem geschnittene Hüftjeans wirkt für mich an einer Frau sehr sexy und an einer anderen bewirkt sie doch eher das Gegenteil.
Generell denke ich trotzdem, jeder sollte das tragen in dem er sich selbst am wohlsten fühlt, auch wenn es vielleicht nicht gerade dem neuesten Trend entspricht!
Bis demnächst
Markus
